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Weshalb zur Tierheilpraktikerin gehen?
Im Unterschied zur Schulmedizin setzen
Naturheilverfahren grundsätzlich ganzheitlich an, unterdrücken
keine Symptome auf die Schnelle, sondern forschen nach der
Ursache der Krankheit. Deshalb empfehle ich, bereits vorbeugend
in jungen Jahren des Tieres damit zu beginnen, es unterstützend
in seiner Gesamtkonstitution zu begleiten. Dadurch können
Sie von vornherein Belastungen Ihres Tieres mit unnötigen
Medikamenten so gering als möglich und das Immunsystem
auf einem optimalen Stand halten.
Naturheilverfahren können bei allen Erkrankungen
(akut oder chronisch) zum Einsatz kommen, die veterinärmedizinische
Behandlung unterstützend begleiten, Schmerzlinderung
und Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Die Grenzen
der Naturheilverfahren sind Fälle, die einen lebensbedrohlichen
Zustand aufweisen, oder aber diejenigen, die einen operativen
Eingriff erfordern. In diesen Fällen verweist ein verantwortungsvoller
Tierheilpraktiker rechtzeitig auf den Tierarzt.
Viele Menschen wenden sich an den Tierheilpraktiker,
wenn der Tierarzt nicht mehr helfen kann, Dauermedikation
mit Antibiotikum und Cortison angesagt ist, oder bei psychischen
Problemen ihres Tieres. Wenn die Schulmedizin nicht mehr hilft,
dann sollen Naturheilverfahren „Wunder“ vollbringen.
Naturheilverfahren können helfen, lindern,
unterstützen und heilen, aber sie bringen mit Chemie
„vollgestopfte“ Organismen nicht von heute auf
morgen ins Gleichgewicht. Auch in chronischen und scheinbar
aussichtslosen Fällen lässt sich der Allgemeinzustand
deutlich verbessern, allerdings brauchen Sie in der Regel
mehr Geduld.
Ich sehe meine Aufgabe als Tierheilpraktikerin
in der ganzheitlichen Behandlung und Gesundheitsvorsorge der
Tiere, sowie in der Ergänzung der tierärztlichen
Betreuung.
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B E H A N D L U N G
Grundsätzlich beginne ich die Behandlung,
sofern die Zeit dafür bleibt und es sich nicht um einen
akuten Notfall handelt, mit einem ausführlichen Vorgespräch
(Erstanamnese), um mir ein umfassendes Bild von dem Tier machen
zu können. Hierzu vereinbaren wir einen Termin in meiner
Praxis, oder aber ich komme nach Absprache zu Ihnen nach Hause.
Anhand eines Fragebogens werden die gesamte
Krankheitsgeschichte, aber auch die dem Tier eigenen Vorlieben,
Abneigungen und sonstige charakteristische Dinge aufgenommen
und von mir danach ausgewertet (hilfreich hierbei sind natürlich
sämtliche vorangegangen Diagnosen, Laborbefunde, Namen
bereits verabreichter Medikamente, vorangegangene Impfungen
etc.).
Danach bespreche ich mit Ihnen die in Frage
kommenden Therapiemöglichkeiten, wobei Ihre Möglichkeiten
(z. B. die konsequente Verabreichung eines Mittels) und Voraussetzungen
natürlich auch eine entscheidende Rolle spielen.
Für eine Behandlung bitte
ich Sie, telefonisch einen Termin (alternativ per EMAIL) zu
vereinbaren.
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T H E R A P I E F O R M E N
Homöopathie
Die Homöopathie heilt „Ähnliches
durch Ähnliches“, d.h. es gilt das homöopathische
Mittel zu finden, das die größtmögliche Übereinstimmung
mit dem Gesamtzustand des zu therapierenden Tieres aufweist.
Das heißt aber auch: es gibt keine Globuli „gegen
Erbrechen“ oder „gegen Durchfall“. Es ist
stets anhand eines sehr ausführlichen Vorgesprächs
(Erstanamnese) das gesamte Tier zu erfassen, bevor man sich
an eine Behandlung begibt.
Mit dem Einsatz von Homöopathie versucht
man die Selbstheilungskräfte des erkrankten Tieres zu
aktivieren und den Gesamtorganismus wieder ins Gleichgewicht
zu bringen. Dieses kann bei akuten Geschehen innerhalb von
Minuten bis Tagen erlangt werden, bei chronischen Krankheiten
erfordert es zumeist mehr Geduld.
Anwendungsgebiete: alle organischen
und psychischen Störungen, sofern noch ein Minimum an
Selbstheilungskräften vorhanden ist.
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„Phytotherapie“ heißt
nichts anderes als Pflanzenheilkunde. Wobei dies wohl die
älteste Form der Naturheilverfahren sein dürfte.
Es werden Pflanzen als Frischpflanzen, Tinkturen, Tees, getrocknete
Drogen, Extrakte usw. innerlich oder äußerlich
angewendet, um Krankheiten zu behandeln oder um ihnen vorzubeugen.
Um die Drogen korrekt anwenden zu können,
sind genaue Kenntnisse der Inhaltsstoffe und deren therapeutischer
Wirkung absolut unabdingbar. Das Wissen über Heilkräuter
war der Beginn meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin,
ergänzend dazu habe ich den Sachkundenachweis für
freiverkäufliche Arzneimittel vor der IHK abgelegt und
bei meiner Abschlussprüfung den Schwerpunkt auf die Phytotherapie
gelegt. Die Pflanzenheilkunde empfinde ich als eine gut verträgliche
Alternative zu vielen chemischen Arzneien.
Anwendungsgebiete: Erkrankungen
der Haut, des Verdauungsapparates, der Atemwege, des Bewegungsapparates
etc.
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Dieser Ausdruck geht auf Paracelsus zurück
und umschreibt ein kompliziertes Herstellungsverfahren von Arzneimitteln
nach alchemistischen Regeln. Diesem Herstellungsverfahren liegt
eine umfassende Philosophie zugrunde, vor allem aber die Erkenntnis,
dass nicht nur ein isolierter Wirkstoff der Pflanze ihre Heilkraft
ausmacht, sondern die Pflanze nur in ihrer Gesamtheit heilt,
d. h. ihrem Heilerfolg liegt auch ein geistiger, energetischer
Aspekt zugrunde.
Es werden Heilpflanzen durch verschiedene Aufbereitungsverfahren
in Einzelbestandteile zerlegt, gereinigt, verstärkt und
wieder zusammengeführt. Gute Ergebnisse erzielt man bei
Ausleitungen und Reinigung des Körpers, um den kranken
Organismus sozusagen auf eine weitere Behandlung bspw. mit
Homöopathie vorzubereiten.
Anwendungsgebiete: Ausleiten
und Reinigen des Körpers, unterstützend und ergänzend
zu anderen Naturheilverfahren, begleitend bei schulmedizinischer
Behandlung.
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Die Behandlung mit Blutegeln ist sozusagen
ein „Mini-Aderlaß“, der verblüffende
Ergebnisse erzielen kann. So wurde z. B. in Essen eine Studie
an Menschen mit Osteoarthrose durchgeführt, bei der die
deutliche schmerzstillende Wirkung der Blutegel in Intensität
und Dauer der Behandlung mit antientzündlichen Salben
bei weitem überlegen war.
Inzwischen hat die moderne Biochemie so
viele Wirksubstanzen im Blutegelspeichel aufgeklärt,
dass die Heilwirkung der Blutegel längst kein Aberglaube
mehr ist, sondern medizinisch erwiesen. Die kleinen „doctores“
der Gattung „Hirudo medicinalis“ saugen nämlich
nicht nur altes, verschlacktes Blut ab. Ihr Speichel enthält
u. a. Hirudin (gerinnungshemmend und thrombenauflösend),
Hyaluronidase (antibiotisch und gewebelockernd), Egline (gerinnungs-
und entzündungshemmend).
Der Biss eines Blutegels „ziept“
ein bisschen, ein Egel saugt je nach „Hunger“
in bis zu einer Stunde ca. 20 – 30 ml Blut. Durch eine
Behandlung mit Blutegeln werden die Sauerstoffversorgung des
Blutes, sowie der Abtransport von Schlacken und sauren Stoffwechselprodukten
gefördert.
Wer schon einmal bei massiven Rückenschmerzen
mit Blutegeln behandelt wurde und die Erleichterung nach der
Behandlung erfahren durfte, weiß diese kleinen Helfer
enorm zu schätzen!
Anwendungsgebiete: sämtliche
Erkrankungen des Bewegungsapparates (bspw. HD, Arthrosen,
Bandscheibenvorfälle usw.), bei akuten und chronischen
Entzündungen, Prellungen, Verstauchungen.
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Die Bachblütentherapie basiert auf
den Erkenntnissen von Dr. Edward Bach aus England, der in
Selbstversuchen herausfand, dass bestimmte Blütenauszüge
eine positive Wirkung auf den Gemütszustand des Patienten
haben. Da seiner Meinung nach jede Erkrankung auf einer negativen
Gemütsverfassung beruht, kann das Einnehmen von den geeigneten
Bachblüten den psychischen Zustand so verändern,
dass die Entstehung einer Krankheit von vorneherein verhindert
werden kann.
Anwendungsgebiete: Bachblüten
werden meist unterstützend oder ergänzend verschrieben,
insbesondere aber bei psychischen Auffälligkeiten wie
Angst, Aggression, Trauer oder zur Überwindung traumatischer
Erlebnisse.
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Die Behandlung mit einem pulsierenden
Magnetfeld wirkt aktivierend auf den Zellstoffwechsel des
erfassten Bereichs und die Sauerstoffversorgung des Gewebes
wird verbessert. Das Magnetfeld überträgt hierbei
einen pulsierenden Reiz auf die Zellemembranen im Körper,
ohne dabei die normale Herztätigkeit zu beeinflussen.
Chronisch degenerative Prozesse können
verlangsamt werden und Schmerzen können gelindert werden.
Man kann mit dem pulsierenden Magnetfeld dämpfend, harmonisierend
oder anregend auf den Gesamtstoffwechsel des Körpers
wirken, je nach eingestellter Frequenz und Dauer bzw. Häufigkeit
der Behandlung. Insgesamt entspannen sich die Patienten zumeist
sehr auf dem zur Verfügung stehenden Magnetfeldkissen
und genießen die Behandlung.
Anwendungsgebiete: Chronisch-degenerative
Erkrankungen der Knochen und Gelenke, akute Blutergüsse,
Prellungen und Knochenbrüche, Nervenreizungen, Nervosität
und Unruhe.
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Eigenblutbehandlungen werden gerne bei chronischen
Erkrankungen oder unspezifischer Reaktionsträgheit des
Organismus angewendet. Dazu entnimmt man dem Patienten Blut
und spritzt es entweder sofort wieder als sogenanntes „Nativblut“
oder aber in veränderter Form, d.h. es wird vor dem erneuten
Spritzen mit dem Zusatz eines homöopathischen Mittels
oder Komplexpräparats versehen.
Anwendungsgebiete: Hauterkrankungen,
Stoffwechselstörungen, Allergien, Autoimmunprozesse,
zur Umstimmung des Organismus.
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Gegensensibilisierung nach Theurer
Zu dieser Behandlungsmethode wird dem Patienten,
der sich gerade in einer akuten Phase der Erkrankung befindet,
Blut entnommen und das daraus entstehende Serum wird mit einem
‚Aktivator’ versetzt. Die damit erzeugte Stammlösung
wird in mehreren Stufen mit Kochsalzlösung verdünnt
und potenziert durch Schütteln. Die dabei entstandenen
Lösungen werden nach einem genauen Plan dem Patienten
unter oder in die Haut gespritzt, manchmal aber auch oral
verabreicht.
Anwendungsgebiete: Allergien,
Infektanfälligkeiten, starker Juckreiz, Asthma, Autoimmungeschehen.
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HINWEIS:
Der Gesetzgeber verbietet es an dieser Stelle, Aussagen über
Heilerfolge zu machen. Um den gesetzlichen Anforderungen zu
genügen, gebe ich folgenden Hinweis: Die hier vorgestellten
Therapieformen basieren auf empirischen Erkenntnissen (Erfahrungsmedizin),
sind wissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin
nicht anerkannt.
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Marie-Joséphine
Strachwitz | Tierheilpraktikerin (ATM) für Hunde und Katzen
| Glückaufstraße 13 | 82380 Peißenberg
Praxis: 08803
– 6399874 | Fax: 08803 – 6399876 | Mobil: 0176 –
21896087 | EMAIL
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